Home » Kommentare

Kommentare

Hier können Sie uns Ihre Nachrichten zusenden:

8 Responses so far.

  1. Khidot sagt:

    Letzten Samstag hatten wir nach 17 Wochen Pause am Samstag des erste mal wieder geöffnet.
    In dieser Zeit haben Celine und ich jeder über 350 Stunden im Starlight mit Renovierungsarbeiten verbracht. Nicht nur jeden Tag von Spätnachmittag bis Spätabends sondern auch Samstag’s und Sonntags. Dabei haben wir auch viele Dinge erneuert welche für Gäste nicht unmittelbar sichtbar sind, wie zum Beispiel den Fußboden hinter dem Tresen, einige Kühlgeräte, Regale hinter dem Tresen und auch im Küchenbereich.
    Zudem haben wir im Laden ein neues Lichtkonzept erarbeitet, und eine neue Lichtanlage installiert. Alle diese Arbeiten haben Celine und ich eigenständig und ohne fremde Hilfe geplant und ausgeführt.
    Als wir dann fast fertig waren haben wir angefangen mit dem Ordnungsamt zu verhandeln um eine Teilöffnung zu ermöglichen damit wenigstens wieder etwas reinkommt um unsere monatlichen Belastungen zu entschärfen. Nach ersten Absagen und einigen Schriftverkehr haben wir dann am Freitag Vormittag vom Ordnungsamt die Erlaubnis bekommen unter strengen Hygienevorschriften zu öffnen. Dabei wurde die maximale Gästeanzahl auf 75 beschränkt mit weiteren Maßnahmen: genügend Abstand, ohne Tanz und ohne DJ:
    Voller Elan gingen wir dann daran dies am Freitag und Samstags umzusetzen: Damit wir wieder Geld einnehmen und nicht bis zum Ende der Coronamaßnahmen Konkurs anmelden müssen!
    Wir haben uns viele Gedanken gemacht wie wir mit den Beschränkungen umgehen sollen und wie wir trotzdem den Gästen Spaß vermitteln können. Die Beschränkung der Gästeanzahl hat uns dann dazu bewegt einen Mindestverzehr zu verlangen. Letztendlich kann sich jeder normal denkende Mensch ausmalen das 75 Gäste mal 1 Kaffee für 3,50 nicht Kostendeckend ist. Selbst wenn wir dann noch die 5.-€ Eintritt hinzuaddieren (Beispiel: 75 Gäste x 8,50 = 637,50 €) kann man sich jeder ausdenken dass dies nicht mal ausreicht um die Kosten für diesen Abend zu decken:
    Kosten sind hier zum Beispiel: Miete, Strom, Gema, Personalkosten, Sozialnebenkosten, Wareneinkauf und vieles mehr: hinzu kommt dass der Umsatz dann brutto ist, wir hiervon noch die Mehrwertsteuer abführen müssen. (für das ganz doofen: aus 637 € brutto werden dann nur ca. 550.- netto. Fazit: mit so einem Umsatz ist jeder Abend für uns ein Minusgeschäft, da können wir lieber geschlossen lassen……da verbrennen wir weniger Geld!
    Nun fragen Sie sich natürlich wie wir zu solchen Einschätzungen kommen: In der Tat ist es so dass wir eine große Anzahl Gäste haben welche „nur“ 1 Getränk im Wert von 3.- € bei uns verzehren bzw. wir haben sogar welche die auf Toilette Wasser trinken gehen! (ohne Worte)
    Nun ist dies zu normalen Betriebszeiten nicht das Problem…..hier macht es dann die Masse!
    Reich wird Mann dadurch nicht aber wenigstens können wir damit kostendeckend wirtschaften.
    Nun wie oben kurz beschrieben waren wir letzten Samstag voller Elan und Zuversicht das es für uns nun wieder aufwärts geht: Nun passiert folgendes: erst bekommen wir Messages: „was sollen wir denn da ohne tanzen???? (ebenfalls ohne Worte) zum Beispiel: Sie würden uns unterstützen damit wir diese Zeit überstehen!!!!….und Sie könnten sich mit Freunden treffen usw……Gründe gäbe es genug!
    Jetzt kommt der zweite Hammer: Die ersten beiden Gäste drehen wieder um wenige Minuten später über facebook zu motzen: absolute Frechheit!!!!…….BITTE WAS?
    Sie können sich sicherlich vorstellen, wir alle, Personal, Celine, Jens und ich waren geschockt ob dieser Aussage! Es hat uns richtig runtergezogen……Wir standen im Laden wie frisch begossene Pudel!
    Jetzt ist es natürlich so: jeder kann selber entscheiden wieviel er wofür und für was sein Geld ausgibt, und wir zwingen niemand zu uns in den Laden zu kommen. Aber ein wenig Verständnis für unsere Lage würden wir dann doch erwarten!!! Und dass man bevor man einen Laden in dieser Weise schädigt mal seinen Verstand einsetzt und nachdenkt warum verlangen die sowas!
    Ich wiederhole hier unsere Forderung vom letzten Samstag: 5.- € Eintritt und Mindestverzehr 20.- € Wir halten dies nach wie vor nicht unverschämt oder als absolute Frechheit……wir kämpfen ums überleben….was anderes ist dies nicht.
    Ich will hier ebenfalls, wie bei facebook bereits erfolgt worüber ich mich am meisten ärgere:
    Wir haben mit der Corona Pandemie eine schwierige Zeit für viele: Viele haben Ihren Job verloren oder müssen sich mit Kurzarbeitergeld begnügen: Viele Unternehmen insbesondere Gastronomen kämpfen ums überleben, haben zum Teil riesige Kosten an der Backe welche sich fortlaufend kumulierend erhöhen.
    Muss man dann wirklich bei FACEBOOK, oder anderen sogenannten sozialen Medien, noch Tiefschläge zufügen: Für mich ist dies eher asozial und egoistisch:
    Gruß an alle
    HUBI

    • Ulrich Schaaf sagt:

      Sehr geehrte Betreiber des Starleight- No 1,
      ich habe Ihren Bericht gelesen. Man hat den Eindruck, als wären Sie die einzigen, die unter Einnahme Verlust durch Corona gelitten haben. Die gesamte Gastronomie hatte-und hat noch das gleiche Problem. Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Ordnungsamt waren Sie froh am Samstag wieder öffnen zu dürfen. Muss es nun wirklich mit einen Zwangsverzehr beginnen? Die Begründung habe ich gelesen. Ich frage mich, als alles noch super lief (davon gehe ich aus) haben Ihre Gäste auch einmal einen Dank erhalten, in welcher Form auch immer. Was passiert, wenn der Laden mal wieder richtig brummt? Wird man es den treuen Stammgästen danken?
      Das nun einige Gäste vorzeitig wieder abgedreht sind, kann man doch auch verstehen. Es sind Jugendliche, die auf den Euro achten müssen. Ein Zwangsverzehr in Form einer Vorauszahlung schreckt nun mal ab. Es wäre doch schade, wenn diese Gäste so verärgert sind, dass die auch in Zukunft nicht wieder kommen.
      Sie haben sich nun für dies Konzept entschieden und wissen was Sie tun.
      Ich möchte anmerken, dass ich nicht zu Ihren Gästen gehören werde, passt altersmäßig nicht. Ich halte das Konzept für unglücklich. Ich wünsche Ihnen trotz allem einen guten Start.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ulrich Schaaf

      • Khidot sagt:

        Lieber Ulrich,

        ich habe nur eine Frage: Mit was für einer Berechtigung kritisierst du auf Facebook und hier unser Geschäft, wenn du gar nicht zu unseren Gästen gehörst?

    • Gunda sagt:

      Hi Hubi,
      Ganz ehrlich , dass mit dem Mindestverzehr ist keine gute Idee.
      So bekommt ihr die Gäste nicht in den Club.
      Ich selbst hab jeden Freitag und auch viele Samstage (wenn ich frühzeitig da war) immer um die 18 € plus Eintritt da gelassen.
      Jetzt ohne tanzen, wär ich auch mal für 1-2 std. Erschienen, um euch zu unterstützen.
      Aber Akkordsaufen um auf den Mindestverzehr zu kommen, nein danke.
      Auch musst du bedenken ( hast ja selbst geschrieben) viele sind noch in Kurzarbeit oder sogar arbeitslos. Wer kann es sich leisten.
      Zum anderen lässt ihr auch einige Gäste ohne Eintritt rein. Ist für die anderen Gäste ein „ No Go“ . Auf jeden Fall war es in der Vergangenheit so.

  2. Khidot sagt:

    Wir werden die Corona Lockerungen des Hamburger Senates eingehend studieren und unser Konzept entsprechend anpassen
    Gruss an alle

  3. Birgit Mikolasch sagt:

    Hallo ihr Lieben , Celine und Hubi.

    Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht Hubi.
    Gern wäre ich bei eurer Wiedereröffnung am Samstag dabei gewesen.
    Kann deine, eure Verärgerung gut verstehen.
    Diesen Samstag bin ich dabei mit Gudi und Marina.
    Freue mich sehr, dass ich wieder am Start seit und man in gemütlicher Atmosphäre und Runde klönen
    kann.

    Bis Samstag alles Liebe

    Biggi

  4. John sagt:

    Ein fröhliches Hallo an die Starlight-Gemeinde, ich hoffe Ihr seid bisher gesund durch die schwere Zeit gekommen.
    für die Geschäftsleitung einen extra Gruß sowie ein Dank das Ihr das Starlight trotz der schweren Zeiten am Laufen haltet. Wenn man die Politik reden hört könnte man denken die Krise sei überstanden, dem ist aber nicht so, dieses mit einem Leider versehen.
    Die Event- und Gastronomiebranche sowie zahlreiche weitere Branchen, stecken noch voll in der Krise.
    Das Ihr die Zeit der Zwangsschließung genutzt habt, um dem Starlight ein Facelifting zu verschaffen, ist großartig. Keine finanziellen Einnahmen und sogar noch investiert, mein Kompliment.
    Wir waren zur Wideröffnung am Samstag natürlich bei Euch und haben das neue Ambiente genossen.
    Das Ihr ein Verzehrgutschein im Wert von zwanzig Euro veranschlag pro Person, ist traurig jedoch aber notwendig wie jeder sich denken kann der das Publikum, welches zum großen Teil im Starlight verkehrt kennt. Du, Hubi, hast es ja schon auf den Punkt gebracht in deinem Anschreiben. Von Gästen die über den Abend zwei Kaffee oder Wasser im Wert von je dreieurofünfzig verzehren von denen kann das Starlight nicht überleben in dieser schweren Zeit.

    Da Ihr die behördliche Auflage erhalten habt lediglich fünfundsiebzig Personen Einlass zu gewähren, sind die zwanzig Euro Verzehrgutschein pro Person voll gerechtfertigt. Wir haben diese gerne bezahlt, sowie natürlich auch verzehrt und noch etwas oben drauf bezahlt.

    Soviel dazu liebe Gunda, es gibt tatsächlich Gäste, die Zahlen keinen Einlass. Der Grund dafür ist, dass diese Gäste wöchentlich zweimal das Starlight mit Freude besuchen, je Besuch dann einen Durchschnittsverzehr zwischen fünfunddreißig bis fünfzig Euro je Person aufweisen, da erübrigt sich jegliche Kritik an den Praktiken der Geschäftsleitung diesen Gästen den Einlass zu erlassen, und daran wird sich auch nichts ändern.

    Bedauerlich ist wiederum das der Mindes verzehr nun tatsächlich auf zehn Euro pro Person gesenkt wurde, sofern ich das geschriebene auf der Seite richtig vernommen habe.

    Wie man daraus erkennt, man muss nur lange genug nörgeln und es läuft, leider.

    Gruß an die Starlight-Gemeinschaft
    John

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.